Fitzgerald&Riminis Vogelschau: Eine Tonbildrevue mit den Swinging Slaves
Fitzgerald&Rimini präsentieren in ihrer neuen Show Geschichten, wie sie das groteske Leben schreibt: Ein Mauersegler fliegt übers Meer, ein Hallauer in sein
Häuschen. Ein Hund wird Künstler, reisst sich das Fell vom Leib und Didi Marleno verkauft Musik in angepasster Lautstärke für jeden Anlass. Grosses Kino auf
Klangteppich. Das meiste ist wahr, alles echt.

Zudem präsentieren Fitzgerald&Rimini im Progr einen live vertonten Super-8-Film. Authentische Protagonisten eines Familienfilms werden zu Berühmtheiten der Weltgeschichte fiktionalisiert.
Aristokratie und Wahnsinn
Spoken-Word-Kammermusik
Die Combo Elsa Fitzgerald (Text/Textperformance) und Ribi Rimini (Elektronischer Bass/Musikkomposition) erzählen vom Alltag und von Wahnsinn. Ihre Geschichten handeln von Schweizer Randgruppen: von Autonomen, Aristokraten, Berner Oberländern, Heilsarmeeoffizieren, Rentnern und drogensüchtigen Gassenmädchen. Die Figuren stehen im Mittelpunkt des Geschehens und werden zu Helden. Ihr Blick auf die Welt entlarvt die Absurditäten des Gewöhnlichen.
Unterstützt von GastmusikerInnen, AutorInnen und PerformerInnenwandeln sich Fitzgerald&Riminis Geschichten auf der CD Aristokratie und Wahnsinn zu Sprechstücken mit Klang, zu Chansons mit zwingenden Texten, zum fulminanten musikalischen Hörspiel.
“Von Graffenried und Aeberhard verzahnen ihre Künste höchst rhythmisch und zwingend ineinander. Und da, wo die Musik tatsächlich die Stimmung im Text verdoppelt – vor allem dann, wenn es trist wird –, da werden aus diesen Song-Geschichten literarisch-musikalische Pfeile, die ohne Umwege mitten ins Herz zielen.” Der Bund, 12.5.2011
“Was die beiden nun auf «Aristokratie und Wahnsinn» präsentieren, ist ein Genre für sich. Text und Klang ergänzen und kontrastieren sich, mal intensiviert ein melancholischer Sound die Tragikomik der Erzählung, mal wird der rhythmisierte Wortfluss zum diskreten Begleiter von kunstvollen Klanglandschaften. [...] Das Resultat ist eigenwillig, eine Art Kino fürs Ohr mit Spezialeffekten.” Berner Zeitung BZ, 12.5.2011
